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Tanner an Kern: „Nicht bei eigenen Lebensgrundlagen sparen“

BUDGET - Äußerst irritiert zeigt sich NÖ Bauernbunddirektorin Tanner ob der Aussagen von SPÖ-Klubobmann Kern, der budgetäre Mittel zur Unterstützung der heimischen Landwirtschaft abziehen und diese stattdessen in Flüchtlingszentren in Nordafrika investieren will.


(C) Theo Kust

„Diese Aussagen zeigen das ganze Unverständnis der SPÖ und ihres Parteiobmanns Christian Kern“, hält NÖ Bauernbunddirektorin LAbg. Klaudia Tanner zum aktuellen Vorstoß vom SPÖ-Klubobmann fest. Christian Kern schlug im Rahmen der Sommer-Pressekonferenz im SPÖ-Parlamentsklub vor, budgetäre Mittel zur Unterstützung der heimischen Land- und Forstwirtschaft zu reduzieren und dieses Geld stattdessen für Flüchtlingszentren in Nordafrika aufzuwenden.

„Man kann nicht bei den eigenen Lebensgrundlagen sparen, um dafür Flüchtlingszentren in Nordafrika zu errichten. Unsere Bäuerinnen und Bauern arbeiten 365 Tage im Jahr hart daran, die Österreicherinnen und Österreicher mit hochqualitativen, nachhaltig und unter den höchsten Standards produzierten Lebensmitteln zu versorgen“, macht Direktorin Tanner auf die Versorgungssicherheit mit heimischen Lebensmitteln aufmerksam. „Unsere Bäuerinnen und Bauern kaputtsparen zu wollen, kann nicht die Lösung des Asylproblems sein“, hält Tanner abschließend fest.


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