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Startschuss zur „Woche der Landwirtschaft“

KONSUMENTENINFO - Bei der „Woche der Landwirtschaft“ dreht sich in jedem niederösterreichischen Bezirk alles um die Herkunftskennzeichnung von Lebensmitteln in der Gemeinschaftsverpflegung, um noch stärker auf die Leistungen der niederösterreichischen Bäuerinnen und Bauern aufmerksam zu machen. Unter dem Motto „Unser Essen: Gut zu wissen, wo´s herkommt“ steht von 17. bis 24. Juni heimische Qualität im Mittelpunkt.


LK-NÖ-Präsident Hermann Schultes, Küchenchef „Zum Landwirt“ Andreas Maurer, Präsidentin der Bäuerinnen NÖ Irene Neumann-Hartberger und LH-Stv. Stephan Pernkopf (v. l.) wollen mit der „Woche der Landwirtschaft“ ein Zeichen für die heimische Lebensmittelproduktion setzen. (C) LK-NÖ/Franz Gleiß

Die Außer-Haus-Verpflegung nimmt in der Ernährung an Bedeutung zu. Rund die Hälfte aller Mahlzeiten werden in der Gastronomie oder in Gemeinschaftsverpflegungs-Einrichtungen verzehrt. Während im Lebensmitteleinzelhandel die Herkunft angeführt wird und die Entscheidungsfreiheit beim Konsumenten liegt, wissen Restaurantgäste vielerorts nicht, woher ihr Essen am Teller stammt.

Aus diesem Grund setzt die Landwirtschaftskammer Niederösterreich (LK-NÖ) mit der Initiative „Gut zu wissen, wo‘s herkommt“ ein Zeichen. LH-Stv. Stephan Pernkopf betonte: „Wenn die Gesellschaft immer höhere Standards verlangt, dann muss sie umgekehrt auch selber danach handeln. Gerade für die öffentliche Hand gilt das natürlich umso mehr. Mit dem Umstieg vom Billigst- auf das Bestbieterprinzip haben wir gehandelt und das Bestbieterprinzip in hundert Landesküchen bereits umgesetzt. Das heißt die Lebensmittel, die in den Landesküchen auf den Tisch kommen, müssen auch den höchsten heimischen Standards entsprechen und Billigprodukte aus dem Ausland scheiden automatisch aus. Das schmeckt besser, ist gesünder und hilft auch der Umwelt. Vor allem aber hilft es unseren heimischen Bäuerinnen und Bauern.“

Motto: „Unser Essen: Gut zu wissen, wo´s herkommt“

„Erst durch die Kennzeichnung der Herkunft von Lebensmitteln hat der Konsument die Wahlfreiheit. Das ist im Supermarkt so und auch in der Großküche. Deshalb fordern wir die konsequente Umsetzung, der Initiative ‚Gut zu wissen‘, welche für eine ehrliche Herkunftskennzeichnung bei Fleisch und Eiern steht. Wir sind stolz darauf in unserem Haus als gutes Beispiel voran zu gehen und mit dem Restaurant ‚Zum Landwirt‘ den ersten zertifizierten Lizenznehmer der Initiative ‚Gut zu wissen‘ bei uns zu haben“, erklärte LK-NÖ-Präsident Hermann Schultes.

LK-Restaurant lobt Herkunft der Speisen aus

Das Restaurant „Zum Landwirt“ führt als erste Großküche Österreichs den Titel „Gut zu wissen-Küche“ und steht damit für überprüfte Transparenz. Von nun an sind weitere Großküchen eingeladen, Teil der Initiative „Gut zu wissen“ zu werden, um vom Imagegewinn bei ihren Kunden zu profitieren. „Zunächst mussten wir natürlich das eine oder andere Problem lösen. Zum Beispiel die Verfügbarkeit von österreichischem Geflügelfleisch. Aber unsere Kunden wissen es zu schätzen, dass es ein saisonales und regionales Gericht aus qualitativ hochwertigen Produkten unserer Bauern bei uns gibt“, so Küchenchef Andreas Maurer.

Herkunftskennzeichnung EU-weit durchsetzen

Doch auch auf europäischer Ebene gibt es in Sachen Herkunftskennzeichnung, sprich EU-Verbraucherinformationsverordnung, noch einiges zu tun. „Das Land Niederösterreich hat mit der Umsetzung des Best-Bieterprinzips einen wichtigen Schritt für unsere heimischen Produzenten gesetzt. Der Bund zieht nach und wir fordern, dass nun auch EU-weit entsprechende Schritte, für mehr Transparenz für Konsumenten, gesetzt werden“, sind sich Präsidentin der Bäuerinnen Irene Neumann-Hartberger und LK-NÖ-Präsident Hermann Schultes einig.

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