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Designierter Bauernbund Österreich-Präsident Georg Strasser startete Bundesländertour in NÖ

Den Auftakt zu seiner Bundesländertour machte der designierte Präsident des Österreichischen Bauernbundes NAbg. Georg Strasser am 8. August in Niederösterreich. Landwirte, Agrarexperten und Vertreter der Landesbauernbünde sind bei dieser Zuhörtour eingeladen, die künftige Ausrichtung der Agrarpolitik mitzugestalten.


Dir. Klaudia Tanner, LK-Präsident Obmann Hermann Schultes, Landwirt Lorenz Mayr und designierter Bauernbund Österreich-Präsident Georg Strasser am Zuckerrübenfeld. Besprochen wurden u.a. Maßnahmen gegen Dürre und Bodenerosion. (c) NÖ Bauernbund/Marschik

„Im Rahmen dieser Zuhörtour durch alle Bundesländer will ich Anregungen und Ideen für unsere zukünftige gemeinsame Arbeit sammeln. Die Erkenntnisse aus den Gesprächen mit den Landesobleuten des Bauernbundes und Experten sollen in eine neue gemeinsame Strategie einfließen“, erläuterte NAbg. Georg Strasser.

In einem großen Teil seiner politischen Arbeit konzentrierte sich der 46-jährige Nöchlinger Milchbauer bisher auf den Wahlkreis Mostviertel, in naher Zukunft wird er für die Anliegen des gesamten Ländlichen Raums und aller Bäuerinnen und Bauern in Österreich verantwortlich sein.

 

Bei seiner Designierung Mitte Juli kündigte NAbg. Dipl. Ing. Georg Strasser an, die Ideen und Forderungen der Bundesländer, Jungbauern und Bäuerinnen, sowie der Verbände und Genossenschaften in die Erarbeitung des Wahlprogrammes mehr miteinzubeziehen. Als gelernter Bürgermeister ist es Strasser gewohnt, sich für die Anliegen aller Bevölkerungsgruppen einzusetzen, um ein ordentliches Miteinander zu gewährleisten und das soll auch in Zukunft bei der bäuerlichen Bevölkerung so sein. Um seine Themen für den Nationalratswahlkampf zu präzisieren und sich vor Ort mit den Expertinnen und Experten aus den Bundesländern auszutauschen, tourt jetzt der designierte Bauernbund-Präsident durch Österreich.

Politiker einer neuen Generation

„Ich bin davon überzeugt, Georg Strasser wird sich – wie er es bisher bereits für das Mostviertel vorgelebt hat – nun mit aller Kraft für alle heimischen Bäuerinnen und Bauern und eine nachhaltige Landwirtschaft einsetzen“, sicherte ihm NÖ Bauernbundobmann und Landwirtschaftskammer Österreich-Präsident NAbg. Hermann Schultes seine volle Unterstützung zu.

Direktorin Klaudia Tanner ergänzt: „Mit Georg Strasser hält ein neuer Stil Einzug in den Österreichischen Bauernbund, ganz nach dem Vorbild der Neuen Volkspartei. Eine seiner größten Stärken ist es, dass er lieber mit eigenen Konzepten Politik macht anstatt andere anzupatzen. In der Bevölkerung vertraut man auf sein offenes Ohr, nicht umsonst holte er bei der letzten Nationalratswahl als österreichweiter Vorzugsstimmenkaiser über 16.000 Unterschriften.“

Die breite Beteiligung und das klare Bekenntnis zum neuen Programm durch alle Stakeholder des Ländlichen Raums war bereits beim ersten Stopp der Bundesländertour im niederösterreichischen Weinviertel zu spüren. Gemeinsam wurde der innovative Ackerbaubetrieb von Landwirt Lorenz Mayr in Steinabrunn bei Großmugl besichtigt, der nach modernsten wissenschaftlichen Erkenntnissen Maßnahmen gegen zunehmende Starkregen- und Hagel-Ereignisse setzt.

In diesem Zusammenhang ebenfalls diskutiert wurde die aktuell langanhaltende Dürre. „In den kommenden Jahren stehen die Landwirtinnen und Landwirte in weiten Teilen des Landes vor großen Herausforderungen, hier müssen wir gemeinsam enkeltaugliche Lösungen anstreben“, stellte Obmann Schultes Handlungsbedarf hinsichtlich effektiver Bewässerung fest und verwies auf die aktuelle Machbarkeitsstudie, die er dazu gemeinsam mit LH-Stv. Stephan Pernkopf in Auftrag gegeben hat.

Expertengespräche fließen in neues Programm ein

Beim anschließenden Expertengespräch brachten neben Obmann Schultes und Direktorin Tanner auch Landesbäuerin Irene Neumann-Hartberger, Direktor des Österreichischen Bauernbundes Norbert Totschnig sowie Vertreter der Landjugend, der Landwirtschaftskammer und des Landes Niederösterreich ihre Anregungen für einen starken ländlichen Raum ein. Im Mittelpunkt der Gespräche standen Einkommenssicherung, die Gemeinsame Agrarpolitik, die Anerkennung der bäuerlichen Leistungen in der Gesellschaft sowie die Mitgestaltung bei der Entwicklung eines lebenswerten ländlichen Raums.

Offizielle Wahl am 26. August

In den kommenden Wochen lädt Strasser im Rahmen seiner Tour auch die Experten der anderen Bundesländer aktiv zum Mitgestalten ein. Die gesammelten Anregungen wird Strasser in ein neues Programm gießen. Im Rahmen des Bundesbauernrats am 26. August in der Höheren Lehranstalt für Umwelt und Wirtschaft (HLUW) Yspertal, an dem auch Bundesparteiobmann Sebastian Kurz teilnimmt, wird die offizielle Wahl des Österreichischen Bauernbundpräsidenten stattfinden.


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